Das Fantasy-Football-Spiel

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Völker, Teams & Spieler

Sie stürmen hinter ihren Starspielern zu Ruhm und Ehre: Blood-Bowl-Teams werden überall zusammengestellt, trainiert und auf Spielfelder geschickt, von den von Schlangen heimgesuchten Dschungeln von Lustria bis hin zu den eisbedeckten Gipfeln des Weltrandgebirges.

Blitzmania
 

Ruhm, Ehre und Gold – diesem verführerischen Sirenengesang sind alle außer die furchtsamsten Völker auf das unerbittliche Footballfeld gefolgt.

Im Laufe der Jahre haben schon zahllose Teams die verschiedenen Völker repräsentiert, und selbst heute werden noch jedes Jahr neue Teams gebildet. Blood Bowl ist ein brutaler, unversöhnlicher Sport, und die meisten Karrieren dauern nur kurz. Verletzungen und Tod (sowohl auf als auch neben dem Spielfeld) fordern ihren Tribut. Blood-Bowl-Fans sind ein leidenschaftlicher Haufen, der nicht vergibt, und es kommt nicht selten vor, dass Teams die Gunst der Fans verlieren. Ein gewiefter Trainer könnte den Namen seines Teams in einer Saison mehrmals ändern, um über die Schande der Niederlage hinwegzutäuschen. Andere müssen ein ganz neues Team zusammenstellen. Angesichts dieser vielfältigen Herausforderungen steht die Landschaft der Trainer und Teams von Blood Bowl niemals still.

Manche Teams werden allerdings auf ewig in den Annalen der Geschichte von Blood Bowl stehen, mag ihre Zeit im Rampenlicht auch noch so kurz gewesen sein. Ob durch glorreiche Touchdowns oder Gewalt auf dem Feld, ihre Namen sind nun synonym mit dem Großen Spiel. Im Folgenden findest du einen kurzen Überblick über diese Teams und einen Blick auf einige der berüchtigten Starspieler, die sie zum Sieg führten.

Blood
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Team-Profil: Reikland Reavers

Teamfarben: Blau und Weiß

Besitzer: JJ Griswell Jr

Cheftrainer: Helmut Zwimmer

Heimstadion: Der Altbowl (Fassungsvermögen 71411, Astrogranit-Bodenbelag)

Spieler: Menschen

Teamerfolge: Blood-Bowl-Gewinner 2471 (Xl), 2479 (XIX), 2485 (XXV), 2487 (XXVII), 2491 (XXXI). Chaos-Cup-Gewinner 2396, 2399-2405, 2412, 2422-2427, 2448, 2461, 2463, 2470

Ruhmeshalle: Walter damm Kempft, Erdrich Holstein, Trainer Johann Weisshaupt, Jules Winder

Teamwert laut Spike!-Magazin: 321

Menschen-Teams haben üblicherweise gut ausgewogene Fähigkeiten. Dadurch sind sie vielseitig, können jeden Spielzug versuchen und sind so gut wie unvorhersehbar.

Die Reavers wurden 2389, vor bereits mehr als einhundert Jahren, gegründet, als in der damaligen Altländerdivision ein Platz frei wurde. In ihren ersten Jahren waren sie als die Altdorf Acolytes bekannt, und das Team erlangte schnell seinen guten Ruf für seine Fertigkeit, da der damalige Besitzer, D. D. Griswell Sen., die besten Spieler der westlichen Lande abwarb und aufkaufte! Durch diese Verbindung großer Kaufkraft mit dem Besten, was man für Geld kaufen kann, sind die Reavers Zeit ihres Bestehens erfolgreich. Heute, unter J. J. Griswell Jr., dem Urenkel des ersten Besitzers, sind die Reavers das wohl beste Allround-Team der bekannten Welt.

Sprechgesang:
„Zurück auf die Reservebank,
raus aus unserm Augenlicht,
lasst es einfach bleiben,
die Reavers schafft ihr nicht.“

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Team-Profil: Die Gouged Eye

Teamfarben: Rot und Weiß

Besitzer: Seine widerlichste Majestät Gobsuck Skullcrush XII

Cheftrainer: Gort Sever-limb

Spieler: Orks

Teamerfolge: Chaos-Cup-Gewinner 2441, 2445, 2450, 2451, 2452, 2453, 2454, 2460, 2469, 2473, 2477, 2482, 2483. Blood-Bowl-Gewinner 2464 (IV), 2473 (XIII), 2495 (XXXIV)

Ruhmeshalle: Eruk Ogrehack, Bolg Stonemangle, Garg Worm-face

Teamwert laut Spike!-Magazin: 317

Da sie groß, stark und schwer gepanzert sind, ist die bevorzugte Taktik der Ork-Teams, die gegnerischen Spieler durch die Mangel zu drehen, bis sie auf dem Feld verstreut liegen und den Ball nicht mehr beanspruchen können – Punkte zu machen ist nur das Zweitwichtigste.

Unter den tristen, trüben Lichtern der Verhängniskuppel spielen die Orks mit einem mächtigen Heimvorteil, und sie setzen nur zu gerne ihre lauten, kämpferischen Zuschauer ein, um ihre Gegner einzuschüchtern. Dies gilt auch, wenn sie unterwegs sind, denn das Team reist mit einem wahren Waaagh von Fans, wo auch immer sie spielen. Die Gouged Eye sind stetig von ihrem jahrelangen Status als Witzfiguren aufgestiegen und sind nun der Favorit für die Spitzenposition. Unter der Aufsicht des Stammesführers Gobsuck Skullcrush XII. und den extrem sadistischen Trainingsmethoden von Sever-limb sind die Gouged Eye aufgeblüht, und der Zyklus der Gewalt, der im Training beginnt, tritt in jedem Spielzug des Teams zutage – es kommt nur selten vor, dass in einem Spiel gegen die Gouged Eye nicht eine Menge Opfer zurückbleiben. Selbst wenn sie an regelmäßigen Ligagewinnern wie den Reavers gemessen werden, sind die Gouged Eye nicht zu unterschätzen – wie eine Dampfwalze rollen sie auf die Meisterschaft zu und werden sich nicht aufhalten lassen.

Sprechgesang:
„Wia sin’ Orkse und hau’n alle um,
Wia sin’ Orkse un’ trampeln auffe Gegna rum.
Wia sin’ Orkse und schlag’n euch zu Brei,
G’winnen oda valiehrn, dat is uns einalei!
Gebt uns ’n G, gebt uns ’n A, gebt uns ’n U, gebt uns ’D … (usw.)“

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Team-Profil: Skavenblight Scramblers

Teamfarbe: Gelb

Besitzer: Die Stadt Skavenblight

Cheftrainer: Vytik der Vielköpfige

Spieler: Skaven

Teamerfolge: Blood-Bowl-Gewinner 2477 (XVII), 2478 (XVIII), 2493 (XXXII); Chaos-Cup-Gewinner 2493; Orkidas Team des Jahres 2478, 2493

Ruhmeshalle: Tarsh Surehands, Breeet Braingulper, Rasta Tailspike

Teamwert laut Spike!-Magazin: 146 – nach dem Tunneldesaster stürzte er ab!

Skaven-Teams sind sehr schnell und sehr gerissen. Wenn du einen von ihnen schnappst, was schon eine übermenschliche Leistung ist, dann stecken sie nicht gut ein. Sie sind dafür bekannt, dass sie unter allen Teams am häufigsten betrügen, und manche ihrer Spieler sind fähige Assassinen.

Die Skavenblight Scramblers kommen aus den stinkendsten Kanälen des Landes und sind das beste Skaven-Team der Welt, das regelmäßig seine nächsten Konkurrenten, die Warphunters, schlägt. Das Team hat bereits dreimal den Blood Bowl gewonnen und besitzt eine bösartige Mischung aus der natürlichen Geschwindigkeit der Skaven und der brutalen Kraft seiner Rat Ogres. Es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis die Scramblers wieder an der Spitze stehen. Skaven-Teams haben immer eine Menge Fans – manchmal kriechen sie buchstäblich aus den Wänden und dem Boden –, und die Scramblers haben so viele und gierige Fans, dass ihre Spiele oft spontan zusätzliche Sitzgelegenheiten benötigen, um sie alle unterzubringen, und praktisch nie ein Stadion unbeschädigt bleibt.

Sprechgesang:
„Aus Skavenblight kam einst ein Team,
das wollt’ nicht steh’n und schlagen.
Es flitzte um das and’re Team,
stach zu und macht’ es klagen!“

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Team-profil: Die Dwarf Giants

Teamfarben: Blau und Gold

Besitzer: Thorn Durinsgold III.

Cheftrainer: Gudrun Wolfric

Spieler: Zwerge

Teamerfolge: Blood-Bowl-Sieger 2462 (II), 2484 (XXIV); Orkidas Team des Jahres 2484

Ruhmeshalle: Durgul „der Killer“ Hilliman, Trainer Farakhan Karrag, Varak Varaksson

Teamwert laut Spike!-Magazin: 289 Punkte

Die Giants sind ein altes Team mit einer sehr langen und bedeutenden Geschichte. Sie waren eine von Roze-Els ursprünglichen Blood-Bowl-Sekten und sie waren bei jeder maßgeblichen Entwicklung in der Geschichte des Spiels dabei. In jüngerer Zeit haben sie, dank der Motivation ihres Teambesitzers und Patrons König Durinsgold, ihre Talente ausgebaut und sich im modernisierten, brandaktuellen, hoch technisierten Blood Bowl der Gegenwart neu erfunden.

Teamprofil: Die LOWDOWN RATS

Teamfarben: Schwarz und Lila

Besitzer / Cheftrainer: Boz Schwarzlunge

Spieler: Goblins, Trolls

Teamerfolge: Keine.

Ruhmeshalle: Figgit Spleenpuncher, Norgit No-nose, Dug „Ellenbogen“ Snitchit

Teamwert laut Spike!- Magazin: 47 Punkte

Die Lowdown Rats sind eines der am wenigsten erfolgreichen bekannten Teams mit einer erstaunlichen Niederlagenserie von 247 Spielen. Ihr Spielbuch ist legendär – jeder Spielzug ist eine Variation von „schlagt auf den Gegner ein, bis er umfällt, dann schlagt ihn weiter.“

Das Wort „berühmt“ impliziert ein gewisses Ansehen und wird deshalb normalerweise nicht bei Goblinteams verwendet. Aber die Lowdown Rats haben definitiv einen gewissen Ruf.

Sie gehen an Blood Bowl heran wie ein Rudel räudiger Wölfe an einen schmackhaft aussehenden Thundertusk – mit Heimlichkeit, Wildheit und schonungslosem Optimismus. Ihre Fans sind überaus loyal, gehen mit dem Team durch dick und dünn, und leben in der endlosen Hoffnung, dass sie eines Tages ein Spiel gewinnen könnten.

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Starspieler-Profil: Mighty Zug

Alter: Unbekannt

Größe: 2,18 m

Gewicht: 163 kg

Position: Wo auch immer er will

Erfolge: 5 Touchdowns direkt erzielt, 266 schwere Verletzungen/Todesfälle verursacht

Auszeichnungen: 33 Auszeichnungen als wertvollster Spieler. McMurtys Frühstücksburger Footballer des Jahres 2482, 2484, 2485. Anti-Gewalt-Überwachungskomitee: Schlimmster Tackle des Jahres 2484, 2487. Blood-Bowl-Gewinnermedaille 2479, 2485, 2487. Blood-Bowl-Spielermedaille 2483

Starspielerwertung laut Spike!-Magazin: 374

Nach einer alten Tradition nehmen die Reikland Reavers jedes Jahr ein Waisenkind als Nachwuchsspieler auf. Diese Praxis hat sich oft ausgezahlt, da die meisten der jungen Findlinge zu richtig harten Kerlen heranwuchsen, die einem Ork schon beim ersten Tackle ein Bein abbissen. Aber als sie 2468 nur einen riesigen wimmernden und nutzlosen Klumpen namens Zug erhielten, dachten die Reavers, man habe ihnen einen Blindgänger angedreht. Er war riesig, übergewichtig und schlecht in Form, hässlich, bestialisch und anscheinend sehr dumm. Als Folge dessen war er auch sehr unglücklich und machte mit seinem unkooperativen Verhalten das Leben der anderen Nachwuchsspieler zur Hölle.

Nach mehreren Monaten hatte Cheftrainer Helmut Zwimmer genug von den Störungen durch den Fleischberg und nahm die Sache in die Hand. Zwimmer war nie bekannt für seine nachsichtigen Trainingsmethoden und allmählich schaffte er es, die Wolken um das Gehirn seines Schülers zu durchdringen. Ein neuer, glücklicherer Zug nahm das Training mit dem Rest der Mannschaft auf, und schon bald erkannten alle, welche Leistung ihr Cheftrainer erbracht hatte, denn der neue Zug war eine Offenbarung. Seine gewaltige Masse wurde durch eine erstaunliche Bewegungskoordination gesteuert; dieser Typ war groß und stark und wusste mit seinen Gaben umzugehen!

Zug spielte seine erste Partie für die erste Mannschaft der Reavers im Herbst des Jahres 2476 und sorgte für einen bleibenden Eindruck, indem er in der ersten Halbzeit gleich acht Middenheimer Spieler schwer verletzte. Im Laufe der Jahre ist er zu einem absoluten Liebling der Fans geworden, denn ihm beim Spielen zuzusehen, ist berauschend. Okay, er macht nicht die ganzen ausgefallenen Sachen – er bequemt sich zum Beispiel nur selten zum Laufschritt, aber er ist ein Experte darin, einen Gegner mit einem einfachen Rückhandschlag einer seiner gewaltigen Pranken außer Gefecht zu setzen. Ein interessanter Nebeneffekt dieser Technik ist es, dass er die weltgrößte Sammlung von Orkzähnen besitzt.

Starspieler-Profil: Varag Ghoul-chewer

Alter: 30

Größe: 1,57 m

Gewicht: 85 kg

Position: Blitzer; Mannschaftskapitän

Erfolge: 1042 Schritte durch Laufen, 402 Schritte durch Pässe, 51 Touchdowns, 299 schwere Verletzungen/Todesfälle verursacht

Auszeichnungen: Orkwelt-Magazin Ork des Jahres, AFC Spieler des Jahres 2485, Chaos-Cup-Gewinnermedaille 2477, 2482, 2483, Blood-Bowl-Spielermedaille 2478

Starspielerwertung laut Spike!-Magazin: 417

Große Blood-Bowl-Stars gibt es in allen Formen und Größen. Manche Fans verehren Spieler, weil sie gut aussehen oder stark sind oder sehr charismatisch. Aber andere bemerken und schätzen tatsächlich eine gute taktische Spielweise, und viele sind große Fans des altgedienten Kapitäns des Gouged-Eye-Teams, Varag Ghoul-Chewer. Varags ungewöhnlich taktisches Gehirn (für einen Ork!) und seine brutale Spielweise haben ihm eine beachtliche Fangemeinde eingebracht.

Varag war ursprünglich ein Vorarbeiter in den Bleiminen des Wolfleg-Stammes im östlichen Drakwald, wurde aber 2471 vom rivalisierenden Gouged-Eye-Stamm gefangen genommen. Im folgenden Jahr wurde er vom Trainer ihres Blood-Bowl-Teams, dem gefeierten Gort Sever-limb, entdeckt, als Varag einen seiner Häscher auseinandernahm. Sever-limb, der schnell den potenziellen Vorteil darin erkannte, einen Spieler zu haben, der in der Lage war, ein paar rudimentäre Entscheidungen zu treffen, ging ein großes Wagnis ein, indem er mit dem unerfahrenen Varag an der Spitze seines Teams in die 2474er Saison ging (der größte Teil des Teams war im Jahr zuvor von „Axeface“ Mangelsson von den Vynheim Valkyries massakriert worden).

Ghoul-chewer schlug ein wie eine Bombe und trotz ein paar Komplikationen wegen übermäßig drastischer Strafen für Aufmüpfigkeit ist er der Kopf des immer erfolgreicheren Gouged-Eye-Teams geblieben. Seine größte Stunde bisher erlebte er vor ein paar Jahren, als er sein Team aus jungen Wilden zum zweiten Chaos-Cup-Gewinn führte. Jetzt hat er sich das Ziel gesetzt, ein Team zu formen, das es verdient, auch den Blood Bowl zu gewinnen!

Starspieler-Profil: Griff Oberwald

Alter: 35

Größe: 1,93 m

Gewicht: 84 kg

Position: Blitzer; Mannschaftskapitän

Erfolge: 65 Touchdowns gefangen, 96 Touchdowns direkt erzielt, 69 schwere Verletzungen/Todesfälle verursacht, 4 Pässe abgefangen

Auszeichnungen: 9 Auszeichnungen als wertvollster Spieler, Bloodweiser-Medaille für den besten neuen Spieler 2484. AFC Spieler des Jahres 2487. Blood-Bowl-Siegermedaille 2485, 2487, 2491.

Starspielerwertung laut Spike!-Magazin: 463 Punkte

Es kommt nicht besonders häufig vor, dass Harry Zwimmer, Cheftrainer der Reikland Reavers, ein nettes Wort über ein anderes menschliches Wesen verliert, aber es ist aktenkundig, dass er tatsächlich erklärte, als er das erste Mal den jungen Griff Oberwald spielen sah: „Der Jung’ ist beinahe über’m Durchschnitt!“ Ein solches Riesenlob von dem schweigsamen Trainer war nur das erste einer großen Menge von Komplimenten, die der junge Superstar aus Streissen bekam, der seitdem als „der göttliche Griff!“ (Spike!-Magazin), „Mr. Touchdown“ (Middenheimer Abendblatt) und „das größte Glück für unseren Berufsstand, seit Morg ’N’ Thorg zum ersten Mal beim Chaos Cup einem Goblin den Kopf abbiss!“ (Leichenbestatter-Gazette) bezeichnet worden ist.

Der junge Oberwald erregte die Aufmerksamkeit der Reavers-Fans in seinem ersten Spiel für das Team am Ende des Jahres 2483, in dem sein wildes Angriffsspiel ihm drei Ohren, eine Nase und eine Sperre für zwei Spiele einbrachte. Unbeeindruckt von diesem kleinen Rückschlag erkämpfte sich Griff einen Stammplatz in der ersten Mannschaft der Reavers, wo er sich an der Seite seines Halbcousins, Mannschaftskapitän Orlak Sturmdrang, durch die Reihen kämpfte. Eine beachtliche zweite Saison für die Reavers brachte ihm die begehrte Medaille für den besten neuen Spieler ein und gipfelte darin, dass er im Blood Bowl XXV gegen die Darkside Cowboys den spielentscheidenden Touchdown erzielte.

Oberwalds Qualitäten sind die des klassischen Blood-Bowl-Helden. Er ist groß, durchtrainiert und stark, und dank seiner beinahe anmutigen Bewegungskoordination kann er nahezu jedem Gegner ausweichen. Über ein trübes Spielfeld hinweg kann man Oberwald leicht an seiner blutbespritzten Rüstung erkennen, und er macht immer eine gute Figur, sodass es kaum eine Überraschung ist, dass alle Mädels ausflippen, wenn er den Ball in seinen fähigen Händen hält. Oberwald wurde zu Beginn der ’87er Saison zum Mannschaftskapitän und drückte dem Team sofort seinen Stempel auf, indem er es zu noch mehr Leistung und besseren Ergebnissen antrieb. Die Reavers wurden in dem Jahr wieder Meister und Oberwald wurde zum AFC Spieler des Jahres gekürt. Seitdem kam für Griff ein Erfolg nach dem anderen und er ist jetzt einer der am meisten respektierten (und gefürchteten!) Blood-Bowl-Spieler der Welt.

Starspieler-Profil: Morg ’N’ Thorg, „Die Balliste“

Alter: Unbekannt

Größe: 2,42 m

Gewicht: 199 kg

Position: Blocker; Mannschaftskapitän

Erfolge: 42 Touchdowns durch Pässe, 43 Touchdowns direkt erzielt, 512 schwere Verletzungen/Todesfälle verursacht

Auszeichnungen: 46 Auszeichnungen als wertvollster Spieler. Verdienstmedaille für Organspender 2479, 2491. Anti-Gewalt-Überwachungskomitee: Schlimmster Tackle des Jahres 2479, 2480, 2485, 2486, 2491. NFC Spieler des Jahres 2485. Chaos-Cup-Medaille 2471, 2487

Starspielerwertung laut Spike!-Magazin: 685

Dank all ihrer bizarren Magie und merkwürdigen Rituale waren die Chaos All-Stars schon immer ein Riesenhit bei allen Blood-Bowl-Fans. Diese Popularität ist, zumindest zum Teil, dem Erfolg ihres gewaltigen Ogerblockers Morg ’N’ Thorg zu verdanken. Morg, oder „die Balliste“, wie die Kommentatoren ihn getauft haben, ist ein riesiges, schwerfälliges Monstrum. Mit seinem halb rasierten Kopf und der grimmigen, mit Hauern besetzten Visage sieht er furchterregend aus, aber abseits des Spielfelds ist er so unschuldig wie ein Lamm und besonders bei Kindern überaus beliebt. Infolge seiner prämierten Kampagne für Sicherheit auf den Straßen hat sich die Zahl der Unfälle um mehr als ein Viertel verringert und er hat mehr extraweiches Toilettenpapier verkauft als irgendjemand sonst in der Geschichte!

Aber auf dem Spielfeld ist Morg der Unfall; zumindest sehen die Opfer seiner Tackles immer aus, als wären sie überfahren worden! Seine Taktik ist in ihrer Einfachheit überaus effektiv – entweder prügelt er sich seinen Weg durch seine Gegner und punktet, wobei er alles in seinem Weg niedertrampelt, oder er gibt den Ball an einen seiner Goblin-Teamkollegen und wirft beide in die Endzone, um zu punkten!

Clubhistoriker sind sich immer noch nicht ganz schlüssig darüber, wo Morg herkam; die Legende besagt, dass er eines Tages einfach zu einem Training erschien und sich selbst einschrieb. Wo er auch herkam, er war ein perfekter Spieler für die Chaos All-Stars, da er sowohl berechnend als auch grausam und zudem mit einem brutal aussehenden Äußeren gesegnet war. Er ist immer sehr zurückhaltend gewesen, Sportreportern Details seiner persönlichen Geschichte zu verraten, und hat gelegentlich den lästigeren seine Schüchternheit demonstriert. Nebenbei bemerkt ist Morg der einzige Spieler in der Geschichte des Spiels, der bereits vor seinem Ruhestand in die Ruhmeshalle aufgenommen wurde.

STARspieler-PROFIL – GRIM IRONJAW

Alter: 306

Größe: 1,57 m

Gewicht:: 73 kg

Position:: Troll Slayer

Erfolge: 3 Touchdowns direkt erzielt, 102 schwere Verletzungen/Todesfälle verursacht.

Auszeichnungen: Aggressionsbewältigungspreis des Spike!-Magazins 2392, Brutalster Ausbruch 2436, Lauriel-Elfenlocke-Preis für Fantastische Follikel 2469 (Preis nicht angenommen)

Starspielerwertung laut Spike!-Magazin: 318

Der Slayercult ist ein seltsamer, aber gut dokumentierter Aspekt des Lebens eines Zwergs, der als die einzige Option für jene angesehen wird, die eine schändliche Tat begangen haben. Diese reuevollen Zwerge geben ihren weltlichen Besitz auf, schmieren ihr Haar symbolisch mit Schweinefett ein und suchen im Kampf gegen die entsetzlichsten Gegner, die man sich vorstellen kann, den Tod. Traditionell suchten sie ihr Schicksal auf dem Schlachtfeld, aber das änderte sich, als Grim Ironjaw sich den Black Mountain Blades anschloss.

Rückblickend ist es schwer zu glauben, dass es so lange dauerte, bis ein Slayer sich aufs Blood-Bowl-Feld begab. Wo könnte man besser nach einem ruhmreichen Tod suchen als in einer Arena, umgegeben von brüllenden Fans, wo ein Team aus schwergewichtigen Hünen alles versucht, um dir die Knochen zu brechen? Die Blades, eines der wenigen Nicht-Ork-Teams der Donnertal-Liga, waren ein besonders geeignetes Team und Ironjaw trat regelmäßig fauchenden Trolls und furchterregenden Black Orcs gegenüber. Als sich die Nachrichten über sein Können verbreiteten, wandten sich immer mehr Slayers dem Spiel zu, was zum gegenwärtigen Zustand führte, wo die meisten Zwergen-Teams einen oder zwei dieser den Untergang suchenden Verrückten in ihren Reihen haben.

Nach einer ersten erfolgreichen Saison zog Ironjaw mehrere Jahre lang von Team zu Team, immer darauf bedacht, in den Liga-Ranglisten aufzusteigen. Schließlich, so dachte er, gab es den glorreichsten Tod, den man auf dem Spielfeld finden konnte, sicherlich beim Blood Bowl selbst, in der Begegnung mit einem der versiertesten Teams der NAF. In den Jahren, die seither vergangen sind, hat er noch nicht an dem sagenumwobenen Turnier teilgenommen, aber mit jeder Saison, die vergeht, steigen seine Chancen und seine Legende wird immer beeindruckender. Wer weiß – vielleicht dieses Jahr!

Blood
 
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